Grippeimpfung

Wenn Sie es wünschen, können Sie sich bei uns gegen „Grippe“ (Influenza) impfen lassen.

Hierbei ist der Konflikt mit der herrschenden Lehrmeinung über Impfungen unvermeidlich. Heute wird man schon fast als unsozial bezeichnet, wenn man sich nicht impfen lässt.

Wissenschaftliche Untersuchungen (soweit sie überhaupt durchgeführt werden) zeigen ein zumindest uneinheitliches Bild bei Impfungen, insbesondere auch bei der Influenza- Impfung (siehe Zitat aus Arznei- Telegramm unten!).

Die Mitglieder der ständigen Impfkommission (StIko) stammen übrigens mehrheitlich aus dem Umkreis von Pharmakonzernen.

Wichtiger Hinweis:Grippe“ (Influenza) ist keine der üblichen „Erkältungskrankheiten“, sondern eine Virusinfektion, die manchmal auch einen ernsten Verlauf nehmen kann (z.B. Lungenentzündung; Todesfälle speziell bei schweren Vorerkrankungen).

Keine Influenza- Impfung kann gegen die üblichen „Erkältungen“ (grippale Infekte) helfen! Zusätzlich verändern viele Influenza- Viren ihre pathogenen Eigenschaften („Immun- Shift“ bzw. „Immun- Drift“), die sie bei Planung der Impfstoffe vor Monaten aufwiesen, und infolgedessen sind Influenza- Impfungen oft nur begrenzt wirksam, z.B. 2015 und 2017/ 18 in Sachsen in 15% der Fälle, bundesweit um 30 – 40 %. Ob Influenza- Impfungen überhaupt wirken, ist nicht ausreichend geprüft:

Arznei- Telegramm: „… Theoretisch könnte der viervalente Impfstoff somit etwas besser wirken als der trivalente. Ob er einen klinisch relevanten Vorteil hat, ist aber offen: Randomisierte Studien zum Vergleich der klinischen Wirksamkeit quadrivalenter mit der trivalenter Totimpfstoffe liegen nicht vor …

Dies entspricht der insgesamt dürftigen Datenlage zum Nutzen von Grippeimpstoffen aus randomisierten kontrollierten Studien.6-8

Gemäß der in jüngster Zeit zur Messung der Wirksamkeit zunehmend herangezogenen so genannten testnegativen Fall-Kontroll-Studien ist die Effektivität des Impfstoffs aber auch gegen Influenza A sehr begrenzt: In der letzten Saison betrug die Effektivität gegen laborbestätigte A (H3N2)-Erkrankungen in Deutschland 21%, bei über 60-Jährigen war gar keine Wirksamkeit zu beobachten.9“

Dies sollte von Ihnen gegen die nicht ganz geringen Risiken der Impfung abgewogen werden, die ohnehin potenziell bei jeder Impfung existieren.

Wie Sie sicherlich selbst schon beobachtet haben, wird praktisch jeden Herbst vor einer gefährlichen Grippewelle gewarnt, die nur sehr selten wirklich eintritt. Das Risiko, dass chronisch Kranke an Infekten sterben, einfach weil sie stark geschwächt sind, kann mit Influenza- Impfung (vielleicht?) tatsächlich reduziert werden. Doch die Studienlage darüber ist äußerst unbefriedigend, da die umgangssprachliche  „Grippe“, also „banale grippale Infekte“ (= „Erkältung“, also Husten, Schnupfen, Heiserkeit etc.) oft nicht sauber von „Influenza“ getrennt werden. Nebenwirkungen der Impfung könnten allerdings potenziell evtl. gravierendere Symptome verursachen als Influenza selbst.

Da die Wirkung der Influenza- Impfung nach etwa drei Monaten nachlässt, empfehlen wir generell, sich frühestens im November impfen zu lassen, damit der Schutz bis Ende des Winters anhält. Im Spätwinter ist die Verbreitung von Influenza am stärksten.

Wenn wir Ihnen zu einer wenn auch nicht kritischen, so doch rationalen Haltung gegenüber Impfungen raten, dürfen Sie dies ernst nehmen: Der Arzt schmälert sein Honorar, wenn er nicht bei jeder denkbar möglichen Impfung grundsätzlich zurät.

Jede Impfung ist juristisch als Eingriff in Ihre körperliche Integrität Körperverletzung, gleich ob sie wirkt oder nicht. Daher wollen und müssen wir aufklären:

Mögliche Nebenwirkungen der Influenza- Impfung sind:

  • Häufig Lokalreaktionen: vorübergehende Schwellungen, Schmerzen, Rötung, Hautblutungen, Verhärtungen. Gelegentlich schwellen die regionalen Lymphknoten an
  • Selten sind Reaktionen wie Fieber, Schüttelfrost, Schweißausbrüche, Unwohlsein, Müdigkeit, Muskel-, Gelenk-, Kopfschmerzen, die in der Regel innerhalb weniger Tage wieder abklingen
  • Allergische Reaktionen, in seltenen Fällen bis zum Schock, wurden beobachtet
  • Sehr selten werden neurologische Erkrankungen beobachtet wie z.B. Encephalomyelitis (Entzündung von Gehirn + Rückenmark), Neuritis (Nervenentzündung) einschließlich Guillain- Barré- Syndrom (aufsteigende Lähmungen, auch bleibend, bis hin zur Atemlähmung)
  • Sehr selten treten Neuralgien, Missempfindungen, Krämpfe oder vorübergehender Thrombozyten- (Blutplättchen-) Abfall auf mit vereinzelten Blutungen oder Blutergüssen
  • Sehr selten wird über das Auftreten von Vasculitis (Gefäßentzündung, evtl. mit Thrombose), in Einzelfällen mit Nierenbeteiligung (Dialyse möglich), berichtet. Daher sind nach heutigem Kenntnisstand Impfungen auch Ursache von Autoimmunerkrankungen
  • Bei Fieber, „Erkältung“ oder Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe sollte nicht geimpft werden

Entscheidend allerdings ist Ihre Entscheidung. Wir können und wollen Sie nicht für Sie treffen, sondern Sie können nur aus Selbstverantwortung „Ja“ oder „Nein“ zu Impfungen sagen.